Aktuelleres
Durch das Pflanzen von Bäumen war der Freundeskreis bemüht, das Andenken ehemaliger Lehrer und Schüler, sowie Gönner der Stiftungen zu bewahren. Gedenkbäume wurden gewidmet:
1) den ehemaligen Direktoren und Lehrern der Stiftungen: Max Dorn, Hans Osterwald, Karl Aley, Karl Klanert, Richard Doell
2) den beiden Schülern jüdischen Glaubens, die während der Zeit des Nationalsozialismus die Latina besuchten: Siegbert Bauchwitz, Josef Kahlberg
3) den Personen, die sich in besonderem Maße für die Stiftungen verdient gemacht haben: Heinz-Bernhard Most, Christine Brückner, Gesine Conring, Jürgen Goydke, Sabine Bock.
Im Oktober 2017 wurde auf dem Gelände der Kindertagesstätte in der Voßstraße eine Winterlinde gepflanzt. Ermöglicht wurde das dank einer großen Spende ehemaliger Schüler aus der Klasse 12 C, Abitur 1949, die über viele Jahre bis zu ihrem 70. Abiturjubiläum im Jahre 2019 ihre alte Schulstadt jedes Jahr besuchten und mit großem Interesse alle Entwicklungen verfolgten.
Im Jahr 2015 wurden zwei weiße Maulbeerbäume von einem griechischen Arzt gespendet, der 1989 das Abitur an der Erweiterten Oberschule August Hermann Francke in den Franckeschen Stiftungen zu Halle abgelegt hat. Er lebt heute mit seiner Familie in der Schweiz. Einer der beiden Bäume wurde in den Garten der Kita A. H. Francke gepflanzt, wo er sich in guter Nachbarschaft befindet zu einem vom Freundeskreis gespendeten Tannenbaum und zu einem Ginkgo-Baum, den Jahre zuvor die Familie von Susanne Neitzel, einer Tochter seines ehemaligen Lehrers, Herrn Dr. Rolf Osterwald, den Kindern geschenkt hatte.
"Nur wer das Ziel kennt, kann treffen." - Griechisches Sprichwort
Mit großem Interesse haben die Kita-Kinder im Oktober 2015 das Ausheben des Pflanzloches, die Anlieferung der zweiten weißen Maulbeere und das Einpflanzen des jungen Baumes verfolgt. Der vierjährige Jakob aus der Kita Amos Comenius wollte angesichts des großen Erdberges neben dem Pflanzloch ganz genau wissen, was es mit dem "Maulwurfsbaum" auf sich hat. Ihm und den anderen Kindern werden die Erzieherinnen von den Maulbeerbaumplantagen auf dem Stiftungsgelände zu Zeiten von A. H. Franckes Sohn berichten und was die Waisenkinder damals gemacht haben, um Seide für das preußische Königshaus zu gewinnen. Nebenbei gesagt, schmecken die Früchte auch heute noch sehr gut und dürfen - wenn es in ein paar Jahren so weit ist - auch gegessen werden.